Singen tut gut und kann sogar heilsam wirken. In Siegburg zeigt der Chor „Lungenklänge“, wie Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen durch Musik und gezielte Atemübungen neue Kraft schöpfen. Unter professioneller Anleitung wird nicht nur die Stimme trainiert, sondern auch das Lungenvolumen gestärkt und ganz nebenbei entstehen Gemeinschaft, Freude und Zuversicht.
Singen ist mehr als ein schönes Hobby – es hat nachweislich positive Effekte auf unsere Gesundheit.
Besonders für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma kann Gesang ein wirkungsvolles Mittel zur Linderung von Beschwerden sein. Er verbessert die Atemkontrolle, stärkt die Ausatmung, reduziert Ängste und fördert das allgemeine Wohlbefinden.
In Siegburg gibt es nun ein ganz besonderes Projekt: Den Chor „Lungenklänge“, der sich gezielt an Menschen mit eingeschränkter Lungenfunktion richtet. Unter der medizinischen Betreuung von Dr. Susanna Jörger-Tuti, Fachärztin für Lungenheilkunde, und der professionellen Leitung der Gesangspädagogin Svenja Benzel, erleben die Teilnehmenden, wie wohltuend gemeinsames Singen und Atemtraining sein können – ganz ohne Leistungsdruck.
Einmal wöchentlich treffen sich die Sängerinnen und Sänger in der Kapelle der Helios-Klinik Siegburg, um mit speziell angepassten Liedern, Atemübungen und Pausen die Lunge zu stärken, neue Energie zu schöpfen und die Freude an der Musik zu erleben. Der Chor ist offen für alle Betroffenen, auch ohne musikalische Vorerfahrung.
Dass diese Kombination aus Gesang, Gemeinschaft und therapeutischem Ansatz wirkt, zeigen erste Rückmeldungen und messbare Verbesserungen bei den Teilnehmenden. Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie ganzheitliche Ansätze in der Medizin echte Lebensqualität schenken können.
Neugierig geworden? Den vollständigen Artikel über den Chor „Lungenklänge“ können Sie hier als PDF nachlesen: Lungenkranke singen sich im Chor gesund